„Schon im Priesterseminar sollte ich lernen, dass das alte Kloster, in dem ich wohnte und ausgebildet wurde, nicht das Haus des Herrn war.
Denn es gab dort mindestens ebenso viel von all dem Bösen und Unerfüllten, als es draußen gab.
Und so viel von meiner Sehnsucht und so viele einsame Nächte unter Menschen, die nicht so waren, wie ich und niemanden, gegenüber dem man zumindest versuchen konnte, sich zu erklären.
Den Trost, auf den ich gehofft hatte, gab es weder in meinem Priesterseminar noch später in den Pfarrhäusern, in denen ich wohnte und arbeitete.
Das alles wurde mir allerdings erst klar, als es schon zu spät war.“