Brian Eno’s unendliche Musik

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Brian Eno’s unendliche Musik

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Stellen sie sich vor, sie kaufen das neue Brian Eno Album, machen es sich daheim auf der Couch gemütlich,
drücken Play, und die Musik hört nie mehr auf. 

Zugegebenermaßen – spätestens wenn ihr Smartphone-Akku leer ist,
oder Sie die Rechnungen ihres Stromanbieters nicht mehr bezahlen,
wird auch die Musik verstummen. Aber darum geht es nicht.

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Musik, die nicht mehr verstummt: Das war Enos Plan für „Reflection“. Aber wie sollte das gehen?
Auf eine Vinyl-Platte passen ungefähr 25 Minuten leicht komprimierter Musik. CDs haben Platz für etwa 70 Minuten Musik.
Und auch die größte Speicherkarte im Smartphone oder Mp3-Player ist irgendwann voll. Mit dieser Herausforderung wandte er sich an seinen langjährigen Kreativ-Kollegen Peter Chilvers. Chilvers Arbeit zeichnet sich durch die seltene Kombination von Musik + Softwaredesign aus.
Für Brian Eno schuf er die App zum Album. Diese funktioniert als ein Musik-Generator, der einen Song immer wieder neu erfindet und beliebig lange spielen kann. Das ganze ist nicht etwa ein billiger Repeat button. Nein. Die App führt die Musik fort und erfindet sie dabei ständig neu.

Eno selbst vergleicht die generierte Musik mit einem Bach, an dem man sitzt und den gleichen Klängen auf immer neue Weise lauscht.
So gibt „Reflection“ dem Ausdruck „Ein Album für die Ewigkeit“ einen ganz neuen Sinn.

*Brian Eno gilt als der Erfinder der Ambient Music.
Mehr über sein neues Album „Reflection“ und die „Reflection“-App gibt es auf seiner Webseite.

 

max
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